Gigabit Ethernet ist aus lokalen Netzen nicht mehr wegzudenken. Der neue Standard
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Gigabit Ethernet - IEEE 802.3ae erschließt jetzt Datenraten von 10 GBit/s und damit auch völlig
neue Anwendungsfelder, etwa WAN-Verbindungen.
Die meisten lokalen Netze bauen auf den Gigabit Ethernet -Standards 10Base-T (10 MBit/s; IEEE802.3i, 1991) und 100Base-TX (100 MBit/s; IEEE802.3u, 1995) auf. Inzwischen findet auch zunehmend Gigabit Ethernet Verwendung. Hier kristallisiert sich neben dem Backbone die Punkt-zu-Punkt-Kopplung von Netzen als typisches Gigabit Ethernet Einsatzgebiet heraus. Als relevant erweisen sich für Gigabit Ethernet vor allem die Varianten 1000Base-SX und -LX über Glasfaser (IEEE802.3z, 1998) sowie 1000Base-T (IEEE802.3ab, 1999) über Twisted-Pair-Kabel der Kategorie 5. 10-Gigabit-Ethernet für LAN und WAN
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Gigabit Ethernet Vollduplex als Standard
Die Einführung des Twisted-Pair-Kabels als Gigabit Ethernet Übertragungsmedium erlaubte dann jedoch eine physikalische Trennung von Hin- und Rückkanal und damit eine gleichzeitige Kommunikation in beiden Richtungen (Vollduplex). Besonders bei der Verbindung zwischen aktiven Gigabit Ethernet Knoten wie Bridges und Switches bringt sie deutliche Vorteile. Die Gigabit Ethernet Verbindungsgeschwindigkeit von 10 GBit/s erscheint momentan nur zwischen aktiven Komponenten sinnvoll. Deshalb und durch die ausschließliche Übertragung via Glasfaser wird bei Gigabit Ethernet der Vollduplex-Modus zur Pflicht. Schon bei der Einführung von Gigabit Ethernet zeigte sich, dass der Halbduplex-Modus in der Praxis keine Rolle spielt. Gigabit Ethernet könnte sich zwar mittelfristig im Zuge einer Vernetzung mit Gigabit-to-the-Desktop noch ändern. Für Gigabit Ethernet 10-GBit/s-Systeme erscheint ein solches Szenario jedoch aus heutiger Sicht äußerst unwahrscheinlich. Damit markiert Gigabit Ethernet das Ende der althergebrachten Ethernet-Kollisionsdomänen und deren Medienarbitrierung, die unter dem Kürzel CDMA/CD berühmt-berüchtigt geworden ist.
Gigabit Ethernet IEEE: Arbeitsweise
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